Über uns

Den demografischen Wandel im Blick, finden sich Anfang 2013 Menschen zusammen, die nach einem Hilfekonzept Ausschau halten, um älteren, aber auch behinderten Menschen den Alltag zu erleichtern, ihnen vor allem ein Wohnen in der gewohnten Umgebung möglichst lange zu ermöglichen. Enge Kontakte zum Verein „Hand in Hand im Bördeland“ in Hohenhameln und zur Seniorengenossenschaft Riedlingen verkürzen die Planungsphase erheblich.

Eine gemeindeweite Fragebogenaktion in „Rund um den Seilbahnberg“ zeigt im März 2013 große Resonanz. Weitere Menschen engagieren sich und bereits am 30. April 2013 gründen 17 Personen den Verein „Generationenhilfe Lengede“.
Mangels eigener Erfahrung erläutert wenige Tage später, am 6. Mai, der Vorsitzende der Seniorengenossenschaft Riedlingen, Josef Martin, vielen Lengedern im Bürgerhaus, was eine generationsübergreifende Selbsthilfegemeinschaft bewirken kann. Bereits an diesem Abend beantragen etliche Lengeder aus verschiedenen Ortschaften der Gemeinde die Mitgliedschaft.

Der 12. Juli 2013 markiert einen wichtigen Eckpunkt der Vereinsentwicklung. Die Gemeinde Lengede eröffnet am Bodenstedter Weg 13 einen Generationentreff und die Generationenhilfe erhält dort einen Büroraum, in dem Ehrenamtliche die Vereinsorganisation vorantreiben. Gesprächsmöglichkeiten „vor Ort“ und Hilfeanfragen lassen den Verein wachsen – bis April 2014 auf 131 Mitglieder.

Kontinuierlich steigt nicht nur die Zahl der Mitglieder, sondern auch die Anfrage nach Unterstützung. Verstärkt helfen mittlerweile Mitglieder anderen Mitgliedern gegen eine geringe Aufwandsentschädigung, ihren Alltag besser zu bewältigen.

Darüber hinaus engagieren sich Vereinsmitglieder auf Anfrage als Lesepaten in der Grundschule Lengede und unterstützen das Team des Generationentreffs bei Bedarf.

Die Tageszeitungen im Landkreis Peine haben unsere Vereinsentwicklung intensiv verfolgt, so dass viele Informationen über uns auch in den Zeitungsartikeln – auf dieser Homepage unter „Presse“ zu finden – nachgelesen werden können.


Neue Satzung

Immer lauter wird die Frage diskutiert, ob ein Generationenhilfeverein nicht für ALLE Generationen da sein sollte. Der Lesepatenschaft in der Grundschule folgte eine Anfrage der IGS nach Kooperationen, die bereits geschlossen wurden. Das eine oder andere Mitglied möchte etwas tun, aber lieber im Bereich mit Kindern. Ersatz-Omi? Hausaufgabenhilfe? Gemeinsames Spielen? Der Bedarf ist da, warum dann nicht die Grundlage für eine Entwicklung in diesem Bereich legen? Für die Mitgliederversammlung am 27. Februar 2016 haben wir deshalb diese Satzungsänderung vorbereitet und sie wurde von der Versammlung so beschlossen.